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Wie funktioniert Reiki?



Reiki wird in verschiedenen Stufen, den soge- nannten Graden gelehrt. Bereits nach dem ersten Grad, der meist an einem Wochenende gelehrt wird, kann man sich und anderen die Hände auflegen. Während eines Seminars für den ersten Grad lernt der Teilnehmer zwei Formen des Händeauflegens: Die Eigen- behandlung (man hat sich ja selbst immer dabei und kann sich immer und überall Reiki geben), und die Ganzbehandlung. Zusätzlich wird die Reiki-Geschichte erzählt, und Fragen werden beantwortet. Je nach persönlichem Geschmack des Reiki-Meisters wird auch auf Hintergründe von Krankheit und Heilung eingegangen, obwohl diese Zusammenhänge zum Verständnis von Reiki nicht unbedingt notwendig sind.





Andere Meister wiederum legen mehr Wert auf Selbsterfahrung und geben den Teilnehmern mehr Raum, emotionale Muster aufzuarbeiten. Das wichtigste ist jedoch, dass Reiki in den Kursen auch angewandt wird. Während des
1.-Grad-Seminares erhält der Teilnehmer vier Einweihungen. Mit dem zweiten Grad erhält man die Möglichkeit, den nicht-körperlichen Bereiche menschlichen Seins (Psyche, Geist, Seele, Verstand) gezielt Reiki zu geben. Auch lernt man, Reiki zu abwesenden Personen zu schicken ("Fernreiki"). Die Möglichkeit, Fernreiki zu schicken klingt in vielen Ohren sehr unwahrscheinlich. Es ist jedoch millionfach erprobt und es funktioniert.



Während des Zweiten-Grad-Kurses werden drei Symbole gelehrt und der Teilnehmer erhält eine Einweihung. Der dritte Reiki Grad wird "Reiki-Meister", manchmal auch "Reiki-Meister/Lehrer" genannt. Bei einigen Abzweigungen der Überlieferung (z.B. der TAIRA) wird der Meistergrad in weitere Stufen unterteilt und entsprechend gelehrt. Wer Reiki-Meister ist, kann andere Menschen in den ersten, zweiten und Meister-Grad einweihen. Die Ausbildung zum Reiki-Meister ist nicht einheitlich geregelt und wird von Meister zu Meister äußerst unterschiedlich gehandhabt. Jede Stufe in dem Usui System der natürlichen Heilung ist ein in sich abgeschlossener Weg zu Reiki.



Die einzelnen Grade lassen sich nicht miteinander vergleichen. Zum Beispiel hat ein Schüler des zweiten Grades ganz andere, eigene Erfahrungen und Einsichten mit Reiki als ein Schüler des ersten Grades. Wie gesagt, ist Reiki mit dem ersten Grad eigentlich schon vollständig. Erst in der modernen Zeit ist es dazu gekommen, dass der zweite und der Reiki-Meister-Grad von vielen Leuten erlernt wird. Entgegen weitverbreiteter Meinung besteht keine Notwendigkeit, den Meister-Grad zu erlernen. Viele Meister heben hervor, dass es viel mehr bringt, sich regelmäßig selbst Reiki zu geben, als sich zu schnell auf den nächsten Reiki-Grad zuzubewegen.





In jedem Reiki-Kurs gibt es eine oder mehrere "Einweihungen". Dies ist der für viele rationale Menschen am wenigsten nachvollziehbare Teil in Reiki, zumal die Teilnehmer gebeten werden, die Augen zu schließen. Die Einweihungen, von manchen Meistern auch "Einstimmungen" genannt, sind mit eine der wichtigsten Teile von Reiki. Rein äußerlich betrachtet, führt der Meister dabei an dem Reiki-Schüler ein Ritual aus, welches er von seinem Meister erhalten hat. Was innerlich passiert, ist schwer zu beschreiben. Jeder Meister hat dabei seine eigenen, tiefen Erfahrungen und entwickelt dabei sein eigenes tieferes Verständnis für Reiki. So wie Menschen verschieden sind, so haben auch die Schüler ganz verschiedene Eindrücke von den Einweihungen:





Während die einen nichts besonderes spüren, sind andere tief berührt, weinen, oder machen andere tiefgreifende Erfahrungen während der Einweihungen. Durch das Ritual wird der Schüler auf "wundersame" Weise mit Reiki verbunden. Manche Meister erklären es so, dass der Schüler wieder an seine in ihm liegende Reiki-Kraft erinnert wird. Andere wiederum führen aus, dass ein "Reiki-Kanal" geöffnet wird, oder dass verschiedene Chakren aktiviert werden. Wie die Erklärung auch heißen mag, letztendlich bleibt dieser Teil von Reiki "unverständlich" in dem Sinne, dass er durch den normal denkenden, linearen Verstand nicht erfasst werden kann.